Außenspiegel gehören zu den gefährdetesten Teilen am Pkw. Kein Wunder, sind die Autospiegel aufgrund ihrer exponierten Lage ganz besonders anfällig für Beschädigungen.

Knacks, schon ist der Außenspiegel kaputt: Sei es nun beim unvorsichtigen Ausparken aus der Garage oder nach einer Sachbeschädigung mit Fahrerflucht auf einen anonymen Supermarkt-Parkplatz. Sicher ist, dass der Autospiegel möglichst rasch ersetzt werden muss – und zwar adäquat und nicht mit einem drauf geklebten Kosmetikspiegel. Wer ohnehin länger schon einen bzw. zwei besondere Spiegel aus dem Autozubehör anbringen wollte, hat nun die perfekte Gelegenheit dazu. Wie immer bei Nicht-Originalteilen: Auf ein TÜV-Gutachten bestehen! weiterlesen »
Eine Scheibenreparatur nach einem Steinschlag ist in vielen Fällen nötig. Dass die Windschutzscheibe dazu nicht zwingend ausgetauscht werden muss, dürfte seit der Carglass-Werbekampagne hinreichend bekannt sein.

Doch auch die Experten von Carglass können nichts dagegen tun, wenn der Steinschlag das Sichtfeld der Windschutzscheibe traf. Dann gilt es anstelle einer Scheibenreparatur einen Scheibenwechsel durchzuführen. Grund: Eine Steinschlag-Reparatur im Sichtfeld ist nach StVO nicht zulässig – auch wenn die Scheibe damit durchaus noch weiter halten würde. Gebrauchte Autoteile sind auch nicht unbedingt einfach zu bekommen: Viele Windschutzscheiben werden eingeklebt und sind nicht ohne zu erwartende Beschädigung aus dem Scheibenrahmen zu entfernen. weiterlesen »
Ein Universal-Sportauspuff soll beim Autotuning die Suche nach fahrzeugspezifischen Teilen überflüssig machen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Dem Universal-Sportauspuff kommt beim Autotuning in erster Linie die Aufgabe zu, einen kernigen, lauteren Auspuffsound zu kreieren. Doch auch die Optik der Auspuffanlage ist vielen wichtig, weswegen Edelstahl Sportauspuff-Töpfen oder gleich der ganzen Anlage als Material dient. Wenn Sie Sportauspuffanlagen als neue oder gebrauchte Autoteile über das Internet kaufen, achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Anlage eine ABE beiliegt, das Tuning-Teil also gemäß der StVO im Straßenverkehr eingesetzt werden darf. Ist der Sportauspuff ABE-los, darf er nur auf nichtöffentlichen Flächen in Betrieb sein; derartige Fahrzeuge dürfen nur auf dem Anhänger und nicht auf eigener Achse bewegt werden. weiterlesen »
Ohne LED-Rückleuchten geht beim Autotuning geht in letzter Zeit nichts mehr. Doch auch nach einem kleinen Auffahrunfall setzen viele auf einen Rückleuchten-Umbau auf LED.

Die LED-Rückleuchten sehen in den Augen vieler nicht nur gut aus, sondern verpassen den meisten Gebrauchtwagen eine frischen, verjüngenden Look, ähnlich einer Modellpflege. Wer nach einem Heckschaden neue Rücklichter benötigt und nicht auf Original-Ersatzteile zurückgreifen will, kann stattdessen häufig günstige LED-Rückleuchten nachrüsten. Sollen sie als gebrauchte Autoteile über das Internet bezogen werden, muss sich zuvor vergewissert werden, dass alle für eine StVO-gerechte Nutzung nötige Papiere dabei und auch nicht gefälscht sind. weiterlesen »
Diesel Gebrauchtwagen haben auf dem Automarkt ein schweres Los. Feinstaub-gebrandmarkt fristen gerade ältere Pkw-Modelle ein Dasein, das wahrscheinlich im Auto-Export nach Afrika enden wird.
Diesel Gebrauchtwagen finden sich verstärkt ab Baujahren in den 80ern. Zuvor gab es Mercedes 200 D und 240 D, Golf GTD und den Opel Rekord D Diesel. Rußpartikel en mass wurden damals noch hingenommen, doch seit dahergelaufene Weltverbesserer dem Kfz im allgemeinen und dem Selbstzünder im speziellen für alles erdenkliche die Schuld zuschieben, erfahren ältere Diesel-Autos kaum noch Interesse beim Autoverkauf. Zwar strafte die höhere Kfz-Steuer stets den als krebserregend geltenden Rußausstoß, doch war der Kraftstoff günstiger und kompensierte diesen Makel ab einer gewissen Jahreslaufleistung. Mit Einführung der Umweltzonen durften viele Diesel-Fahrzeuge jene nicht mehr befahren, sodass deren Fahrer in den (Diesel-betrieben) Omnibus umsteigen mussten. weiterlesen »
Kfz-Wunschkennzeichen sind für viele die Krönung am eigenen Auto. Gleichzeitig gibt das Wunschnummernschild Informationen über den Halter und sein Auto preis, wie etwa seinen Geburtstag, seine Motorisierung oder seinen Humor.
Wer nun plant, sein Auto mit individuellen Nummernschildern zu verschönern, kann das leicht realisieren. Grundsätzlich ermöglichen jede Stadt und jeder Kreis Wunschkennzeichen. Besonders einfach gestaltet es sich, über das www Wunschkennzeichen zu bestellen: Der Online-Anbieter prüft bei der zuständigen Zulassungsstelle, ob das Wunschkennzeichen so schon im Umlauf oder noch verfügbar ist. Sofern das Wunschkennzeichen Reservieren erfolgreich war, werden einem die Nummernschilder zugesandt. Nun gilt es, dem Landratsamt oder Straßenverkehrsamt die Wunschkennzeichen vorzulegen. Schließlich wollen wir ja noch die nötigen Prüfplaketten auf unseren Online Wunschkennzeichen haben.

Spätestens seit dem Jahr 1994 ermöglicht eine bundeseinheitliche Gebühr weiterlesen »
Alle wollen es, manche kriegen es nicht, wieder andere wenden abenteuerliche Methoden an. Wenn es um den Erhalt des Kfz-Prüfsiegels und damit den Fortbestand individueller Mobilität geht, herrscht für die meisten Autobesitzer Alarmstufe Rot.
Die runde Plakette, die das erfolgreiche Bestehen der TÜV-Hauptuntersuchung dokumentiert, sitzt auf dem hinteren Nummernschild. Weiterhin informiert sie Kfz-Halter und Ordnungskräfte, wann die Gültigkeit erlischt und somit nächste Prüfung zu erfolgen hat. Die Zahl auf 12 Uhr zeigt dabei den Monat an, das Jahr steht in der Mitte. Aufgefallene Basteleien an der Plakette ziehen den Tatbestand der Urkundenfälschung mit sich.

Brutal stößt er der Schraubenzieher in den waidwund gerosteten Schweller, dass es nur so braun herausbröckelt und staubt. Diese Horrorvorstellung ist in den allermeisten Fällen überzogen, die Prüfer sind fähige Leute, die wissen, was sie tun. Aufgrund ihres Richtspruches, der alles zwischen Leben und Tod bedeuten kann, gehören sie gewiss nicht zu den beliebtesten Personen, wenn sie umfangreiche Nacharbeiten anordnen oder ein Fahrzeug gleich still legen. Drücken sie jedoch ein Auge zu, und der Bus ohne Bremsen stürzt mit der Grundschulklasse in eine Schlucht, sind die Prüfer auch wieder Schuld am Leid der Welt. Daher kennen sie keine Gnade und monieren zu recht alles.
Selbstverständlich wird das Vorgehen während der Hauptuntersuchung reglementiert, die Richtlinie 96/96/EC zeigt auf, was der Mann im grauen Kittel zu tun hat. Logischerweise testet er die Funktionstüchtigkeit sicherheitsrelevanter Teile wie Bremssysteme, Steuerung und Lenkrad. Hinzukommt die komplette Beleuchtungseinrichtung, ebenso den Sichtbereich und elektrische Systeme. Das gesamte Fahrwerk mit Achsen Rädern und Dämpfern ist genauso Part der Untersuchung wie die tragenden Teile des Karosserieaufbaus, etwa den eingangs erwähnten Schweller.
Schluss ist jedoch erst nach der Vorführung nachträglicher Anbauten und erfolgter Fahrzeugidentifikation. Weiterhin werden die Emissionswerte geprüft, die Plakette für die ASU kommt jedoch in sechseckiger Version aufs vordere Kennzeichnen. Eine andere Emission jedoch ist Lärm, und der kann im Übermaß sehr wohl zur Verweigerung des Prüfsiegels führen. Aufgebohrte Auspufftöpfe oder offene Luftfilter tragen hierzu erfolgreich bei.
Zwar haben sich die Autos heutzutage wesentlich verbessert, was die Durchrostung anbelangt. Die Autohersteller
sind mittlerweile so weit, dass sie bis zu 10 Jahre Rostgarantie auf Neuwagen geben, dennoch kann Rost das Aus für jedes Fahrzeug bedeuten.
Es bewegen sich noch Millionen alter und älterer Autos auf unseren Straßen, wo deutlich zu erkennen ist: “Hier nagt der Rost.” Unaufhaltsam frisst sich der Rost durch das Fahrzeug und beginnt häufig am Unterboden und an den Kotflügeln, da diese dem Spritzwasser am meisten ausgesetzt sind.
Wodurch entsteht Rost?
Durch einen chemischen Prozess! Feuchtigkeit verbindet sich mit Sauerstoff und bringt das Metall zum Rosten. Bevor diese chemische Reaktion beginnt, hat sich unter dem Lack schon Feuchtigkeit durch Steinschlag oder ähnlichem
gebildet. Um hier den Rost professionell zu beseitigen, muss der Kotflügel demontiert und sandgestrahlt werden.
Der Kotflügel muss komplett vom Lack und der Grundierung befreit werden. Nach dem Sandstrahlen wird der Kotflügel grundiert und anschließend lackiert. Ist beim Sandstrahlen nicht jede Stelle frei von Rost, müssen diese Stellen vorher mit einem Rostumwandler bearbeitet und geschliffen werden. Handelt es sich nur um 1-2 kleine
Roststellen, die am Auto ausgebessert werden sollen, wird auch hier an der Roststelle der alte Lack total entfernt.
Handelt es sich um einen Oldtimer mit einem Originallack, klebt man am besten die zu behandelnde Roststelle drumherum ab. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Rostumwandler, oder die Roststelle verzinnen, schleifen, spachteln, grundieren und lackieren. Die dauerhafte Lösung, gerade für einen Oldtimer ist verzinnen. An dieser Stelle wird es nicht wieder rosten.
Und immer daran denken, zuviel Rost kann das AUS beim TüV bedeuten
Warum einen Neuwagen kaufen, wenn man einen Unfallwagen für günstiges Geld bekommen kann und die Instandsetzung erschwinglich ist?! Beim Gebrauchtwagenkauf ist zu empfehlen immer eine fachkundige Person hinzuzunehmen. Sollte der Wagen noch fahrtüchtig sein, sollte man diesen bei einer Probefahrt in die Werkstatt seines Vertrauens fahren und den Wagen auf der Bühne genau unter die Lupe nehmen, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.
Ein niedriger Kilometerstand ist nicht immer ein Indiz dafür, das der Wagen wirklich so wenig gelaufen ist, wie auf dem Kilometerstand angezeigt wird. Mit leicht krimineller Energie lässt sich ein Kilometerstand schnell mal um ein paar Tausend Kilometer zurückdrehen. Weiteres auf das Sie achten sollten:
Wenn der Kotflügel nicht mehr auszubeulen ist, lieber günstig auf dem Schrott einen neuen kaufen und neu lackieren lassen. Genauso verhält es sich mit Blechschäden beim gesamten Gebrauchtwagen. Es ist sehr Zeitaufwendig größere Blechschäden instandzusetzen. Erst die Beule aus dem Blech herausholen, verspachteln, schleifen und neu zu lackieren. Muss man im Verhältnis zueinander sehen - Arbeitszeit zu Neukauf eines gut erhaltenen Schrottteils.
Ersparen Sie sich den Ärger und begutachten Sie den Unfallwagen genau, damit sie nach der Reparatur lange Freude daran haben.
In jüngster Vergangenheit beschäftigen sich immer mehr Autofahrer mit dem Thema Gas als Antrieb. Für viele von ihnen stellt sich aber die Frage, ob eine Nachrüstung für einen Gebrauchtwagen lohnenswert und attraktiv ist. Schließlich sind mit dem Einbau eines Gastanks und der Umstellung auch einige Kosten verbunden, die es wieder zu refinanzieren gilt.
Zunächst muss man festhalten, dass es zwei verschiedene Arten des Gasantriebes gibt, natürliches Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) sowie Flüssiggas LPG (Liquified Petroleum Gas). Allein dadurch müssen gleich mehrere Dinge berücksichtigt werden, wie die Kostenfrage und Netzabdeckung durch Tankstellen.
Die gravierendsten Unterschiede zwischen natürlichem Erdgas und Flüssigkeit dürften einerseits im Preis und andererseits beim Tankstellennetz liegen. Allein für Flüssiggas stehen in Deutschland rund 4.000 Tankstellen zur Verfügung. Dem gegenüber stehen lediglich 800 für das natürliche Erdgas, womit ein entscheidender Nachteil entsteht. Zudem ist Flüssiggas mit einem Kostenpunkt von 0,74 Cent je Liter rund 20 Prozent günstiger als Erdgas, dessen Preis mit rund 0,95 Cent je Liter eingeordnet wird.
Auch bei der Umrüstung liegen die Kostenvorteile beim Flüssiggas. So veranschlagen die Werkstätten für die Installation knapp 2.000 Euro, währen die Umstellung auf Erdgas mit 5.000 Euro zu Buche schlägt.
Deshalb dürften sich die meisten Autofahrer wohl für das Flüssiggas beim Gasauto entscheiden, da die Umrüstung und auch die weitere Nutzung günstiger sind.