Außenspiegel gehören zu den gefährdetesten Teilen am Pkw. Kein Wunder, sind die Autospiegel aufgrund ihrer exponierten Lage ganz besonders anfällig für Beschädigungen.

Knacks, schon ist der Außenspiegel kaputt: Sei es nun beim unvorsichtigen Ausparken aus der Garage oder nach einer Sachbeschädigung mit Fahrerflucht auf einen anonymen Supermarkt-Parkplatz. Sicher ist, dass der Autospiegel möglichst rasch ersetzt werden muss – und zwar adäquat und nicht mit einem drauf geklebten Kosmetikspiegel. Wer ohnehin länger schon einen bzw. zwei besondere Spiegel aus dem Autozubehör anbringen wollte, hat nun die perfekte Gelegenheit dazu. Wie immer bei Nicht-Originalteilen: Auf ein TÜV-Gutachten bestehen! weiterlesen »
Sein Auto verschrotten zu müssen, gehört zu den dunkelsten Tagen echter Kraftfahrer. Was bei der Verschrottung des Unfallautos zu beachten ist, erfahren Sie im Folgenden.

Wer Auto verschrotten möchte oder muss, hat zunächst einmal die Überführung zur Auto-Verwertung zu organisieren – mit Unfallautos ist die letzte Fahrt gen Autofriedhof oft nicht möglich. In diesem Fall ist der Verwerter um Abholung zu bitten oder selbst ein Anhänger zu beschaffen, auf den zumindest noch rollbare Fahrzeuge mithilfe der oft montierten Winde hochgezogen werden könne. Korrektes Verzurren nicht vergessen! Handelt es sich um einen komplett roll- wie fahruntüchtigen Unfallwagen, ist der Abschleppdienst unumgänglich. weiterlesen »
Auto-Scheinwerfer müssen als wichtige Elemente der Beleuchtung stets in einwandfreiem zustand sein. Schon ein Steinschlag kann Klarglas-Scheinwerfer zu Keinglas-Scheinwerfern degradieren.

Wer nun die schadhaften Auto-Scheinwerfer ausbauen und ersetzen kann, wird dies allein erledigen; wer bei derartigen Autoreparaturen nicht selbst Hand anlegen möchte, überlässt dies einer Kfz-Werkstatt. Wichtig ist, dass das Scheinwerfer-Licht nach dem Austausch StVO-konform strahlt und niemanden blendet – stammen die Ersatzteile zufällig gebraucht aus England, ist es nötig, die Abblendfelder sorgfältig abzukleben. Wer gebrauchte Autoteile verwenden will, achtet auf das Vorhandensein von Prüfsiegeln. Wenn Neuteile im Internet verdächtig billig angeboten werfen, können sie durchaus gefälscht sein. Finger weg! weiterlesen »
Beim Tuning Sport-Auspuffanlagen und -fahrwerke einzubauen, gehört wie eine Spurverbreiterung, neue Scheinwerfer und Rückleuchten zum guten Ton. Neben diversen weiteren Fahrzeug-Modifikationen kann ein gut gewählter Heckspoiler nicht nur zur gelungenen Gesamterscheinung beitragen, sondern auch in einigen Fällen aerodynamische Vorteile verschaffen.

Heckspoiler kamen auf Straßenfahrzeugen in den späten 60er und frühen weiterlesen »
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, Schnee, Eis, Graupel, überfrierende Nässe und Bodenfrost stehen in Haus. Was bedeutet das für den Autofahrer? Wechsel auf Winterreifen!

Radwechsel auf Winterreifen – was ist zu beachten? Zunächst einmal der Zustand der Reifen. Haben sie noch genügend Profil? Gut. Sind sie zu alt oder spröde? Weg damit. Wer Winterreifen-Kompletträder hat, ist mit dem Reifenwechsel schnell fertig: Sommerreifen runter, Winterräder mit der richtigen Rollrichtung montieren und dem erforderlichen Drehmoment weiterlesen »
Kfz-Wunschkennzeichen sind für viele die Krönung am eigenen Auto. Gleichzeitig gibt das Wunschnummernschild Informationen über den Halter und sein Auto preis, wie etwa seinen Geburtstag, seine Motorisierung oder seinen Humor.
Wer nun plant, sein Auto mit individuellen Nummernschildern zu verschönern, kann das leicht realisieren. Grundsätzlich ermöglichen jede Stadt und jeder Kreis Wunschkennzeichen. Besonders einfach gestaltet es sich, über das www Wunschkennzeichen zu bestellen: Der Online-Anbieter prüft bei der zuständigen Zulassungsstelle, ob das Wunschkennzeichen so schon im Umlauf oder noch verfügbar ist. Sofern das Wunschkennzeichen Reservieren erfolgreich war, werden einem die Nummernschilder zugesandt. Nun gilt es, dem Landratsamt oder Straßenverkehrsamt die Wunschkennzeichen vorzulegen. Schließlich wollen wir ja noch die nötigen Prüfplaketten auf unseren Online Wunschkennzeichen haben.

Spätestens seit dem Jahr 1994 ermöglicht eine bundeseinheitliche Gebühr weiterlesen »
Alle wollen es, manche kriegen es nicht, wieder andere wenden abenteuerliche Methoden an. Wenn es um den Erhalt des Kfz-Prüfsiegels und damit den Fortbestand individueller Mobilität geht, herrscht für die meisten Autobesitzer Alarmstufe Rot.
Die runde Plakette, die das erfolgreiche Bestehen der TÜV-Hauptuntersuchung dokumentiert, sitzt auf dem hinteren Nummernschild. Weiterhin informiert sie Kfz-Halter und Ordnungskräfte, wann die Gültigkeit erlischt und somit nächste Prüfung zu erfolgen hat. Die Zahl auf 12 Uhr zeigt dabei den Monat an, das Jahr steht in der Mitte. Aufgefallene Basteleien an der Plakette ziehen den Tatbestand der Urkundenfälschung mit sich.

Brutal stößt er der Schraubenzieher in den waidwund gerosteten Schweller, dass es nur so braun herausbröckelt und staubt. Diese Horrorvorstellung ist in den allermeisten Fällen überzogen, die Prüfer sind fähige Leute, die wissen, was sie tun. Aufgrund ihres Richtspruches, der alles zwischen Leben und Tod bedeuten kann, gehören sie gewiss nicht zu den beliebtesten Personen, wenn sie umfangreiche Nacharbeiten anordnen oder ein Fahrzeug gleich still legen. Drücken sie jedoch ein Auge zu, und der Bus ohne Bremsen stürzt mit der Grundschulklasse in eine Schlucht, sind die Prüfer auch wieder Schuld am Leid der Welt. Daher kennen sie keine Gnade und monieren zu recht alles.
Selbstverständlich wird das Vorgehen während der Hauptuntersuchung reglementiert, die Richtlinie 96/96/EC zeigt auf, was der Mann im grauen Kittel zu tun hat. Logischerweise testet er die Funktionstüchtigkeit sicherheitsrelevanter Teile wie Bremssysteme, Steuerung und Lenkrad. Hinzukommt die komplette Beleuchtungseinrichtung, ebenso den Sichtbereich und elektrische Systeme. Das gesamte Fahrwerk mit Achsen Rädern und Dämpfern ist genauso Part der Untersuchung wie die tragenden Teile des Karosserieaufbaus, etwa den eingangs erwähnten Schweller.
Schluss ist jedoch erst nach der Vorführung nachträglicher Anbauten und erfolgter Fahrzeugidentifikation. Weiterhin werden die Emissionswerte geprüft, die Plakette für die ASU kommt jedoch in sechseckiger Version aufs vordere Kennzeichnen. Eine andere Emission jedoch ist Lärm, und der kann im Übermaß sehr wohl zur Verweigerung des Prüfsiegels führen. Aufgebohrte Auspufftöpfe oder offene Luftfilter tragen hierzu erfolgreich bei.
Wenige Teile am Auto erfreuen sich weniger Beachtung als die Auspuffanlage. Sie wird von den meisten so hingenommen, wie sie ist. Vielleicht werden Löcher hineingebohrt oder nötigenfalls beseitigt, eventuell wird ein Sportendrohr montiert. Seine großen fünf Minuten erlebt das Abgassystem nur beim Zittern während der ASU.
Wesentliche Aufgabe einer Auspuffanlage ist die Entsorgung der Abgase aus dem Brennraum. Das funktioniert durchaus auch ohne kompliziertes Rohrsystem, ermöglicht aber besonders im Stand, dass die Abgase in die Ansaugluft des Motors und den Fahrzeuginnenraum gelangen, was es zu verhindern gilt. Zudem hat die Auslegung der Anlage großen Einfluss auf den Ladungswechsel und somit auf subjektiv empfundene Motorcharakteristik.
Oft entscheidet die Motorform die Auslegung der Auspuffanlage. So sind mehrflutige Anlagen, in denen alle Komponenten doppelt oder vierfach vorhanden sind, oft bei Motoren mit mehreren Zylinderbänken verbaut. Dies kann jedoch auch bei größeren Reihenmotoren vorkommen. Die Anzahl der sichtbaren Endrohre hat dazu keine Aussagekraft. Die einzelnen Komponenten werden von Rohren verbunden, die entweder durch Schellen oder Schweißnähte fixiert sind.
An die Zylinderköpfe schließen sich die Auspuffkrümmer an, die wegen ihrer Nähe zu Motorhitze und ungekühlten Abgasen anfällig für hitzepannungsbedingte Risse sind. Handelt es sich um ein Fahrzeug mit Turbolader, befindet sich dieser am anderen Ende zwischen Krümmer und Hosenrohr. Das Hosenrohr sammelt mit seinen ‘Beinen’ die einzelnen Stränge des Krümmers auf und vereint sie zu einem Rohr mit größerem Durchmesser. Hier endet auch schwingende Teil der am nicht starr eingebauten Motor verbauten Anlage.
Vor dem Katalysator kommt eine flexible Verbindung zum Hosenrohr. Der Kat selbst regelt in Kombination mit der Lambdasonde die Abgasentgiftung durch chemische Reaktionen in seinem metallbeschichteten Inneren. Hierzu ist eine hohe Mindesttemperatur notwendig, ein Schutzblech auf der Unterseite des Katalysators beugt Abkühlung durch Spritzwasser vor. Dieselfahrzeuge können hier zusätzlich mit einem Partikelfilter ausgestattet sein, der die Rußpartikel sammelt und durch chemische Additive oder Verbrennung weitestgehend neutralisiert. Ab dem Kat ist die Rohranlage vibrationsfrei am Unterboden befestigt.
Dem Katalysator schließt sich der Endschalldämpfer zur Dämmung der Explosionsgeräusche an. In ihm werden gezielt von Trennblechen geteilte Schallwellen durch gegenseitige Überlagerung eliminiert. Dem auch als Endtopf bekannten Teil können weitere Vor- und Mittelschalldämpfer, die in der Regel mit Stahl- oder Mineralfasern gefüllt sind und so den Schallwellenstrom verändern, vorgelagert sein.
Die EU hat sich in ihren Zielen vorgenommen die Toten durch Autounfälle zu verringern. Ein maßgeblicher Anteil daran soll das eCall-System haben. Das System meldet einen Unfall samt GPS-Daten an die entsprechenden Behörden.
Die EU-Kommission hatte den Deal schon vor Jahren mit der Automobilindustrie abgemacht, dass Autos ab 2009 mit automatischen Notrufanlagen ausgeliefert werden.
Bei einem eventuellen Unfall würde das System, sofern es nicht beschädigt worden ist, einen Notruf absetzten und damit die Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen rufen.
Und die Technik funktioniert, wie eine Fehlmeldung bewies. So hat im Dezember 2007 ein nicht-ausgeschaltetes System im Crash-Test dazu geführt, dass binnen weniger Minuten Feuerwehr und Polizei beim ADAC auf der Matte standen. Sie bekamen nur die Information über die GPS-Daten und dass es einen schweren Unfall gab. Kurios aber lustig.
Ab 2010 soll das System europaweit funktionieren und dann auch Vorschrift für alle neuen Autos sein. Damit, so die Prognose der EU, sollen 2.500 Verkehrstote weniger auf Europas Straßen zu zählen sein.
Ob sich das alles bewahrheitet, bleibt abzuwarten, da in etlichen Ländern der EU die entsprechende Infrastruktur noch ausgebaut werden muss. Dies ist in Zeiten der Finanzkrise eher problematisch, so kann ich mir zumindest die Ausreden der jeweiligen Länder vorstellen.
Wer dieser Tage aus dem Fenster sieht, erblickt eine weiße Pracht. Und als gute Autofahrer, weiß man auch sofort was das bedeutet: Schneeketten!
Der Schnee war schon angekündigt und dennoch hatten viele ihre Schneeketten vergessen und drehten mit ihren Rädern im Schnee, wie ein grabender Hund.
Da ist es doch besser gerüstet zu sein und, neben den Winterreifen, wenn der Schnee fällt die Ketten rauszuholen.
In der Unterscheidung gibt es zwei Kettenarten: Antriebs- und Spurketten. Erste erhöhen die Straßenhaftung und die Zweiteren verbessern die Lenkführung. Für normale PKWs sind beide Arten miteinander kombiniert.
Dabei werden die Schneeketten unterschiedlich montiert.
Es gibt:
• Schneeketten mit Bügel: Der gespannte Hebel wird geöffnet und über’s Rad gelegt.
• Seilketten: Die geöffnete Schneekette wird von hinten um den Reifen gelegt und oben geschlossen.
• Adapterketten: Ein bereits installierter Stiel macht die Installation sehr einfach.
Darüber hinaus gibt es noch andere Fahrhilfen, wie Spikeplatten, diese sind aber eigentlich nur bei starker Vereisung interessant.
Aber immer daran denken, dass die Ketten die Straßen zerstören, wenn nicht genug Schnee zwischen ihr und den Reifen ist. Daher nur im Notfall benutzen, und wenn sie nicht mehr erforderlich sind, abmontieren.
Wer sich nicht sicher ist, welche Größe für sein Auto die Richtige ist, kann es sich per Automarke auswählen. Wer die Größe weiß, kann sich hier mal umsehen.
Einen Test findet ihr hier. Die Preise variieren zwischen 20 Euro und 250 Euro.