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Gasauto – lohnt sich das Nachrüsten oder Umrüsten?

Autor: Lars
abgelegt in: StVO

Erdgas-Tankstelle flickr ©Rockershirt

In jüngster Vergangenheit beschäftigen sich immer mehr Autofahrer mit dem Thema Gas als Antrieb. Für viele von ihnen stellt sich aber die Frage, ob eine Nachrüstung für einen Gebrauchtwagen lohnenswert und attraktiv ist. Schließlich sind mit dem Einbau eines Gastanks und der Umstellung auch einige Kosten verbunden, die es wieder zu refinanzieren gilt.

Zunächst muss man festhalten, dass es zwei verschiedene Arten des Gasantriebes gibt, natürliches Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) sowie Flüssiggas LPG (Liquified Petroleum Gas). Allein dadurch müssen gleich mehrere Dinge berücksichtigt werden, wie die Kostenfrage und Netzabdeckung durch Tankstellen.

Die gravierendsten Unterschiede zwischen natürlichem Erdgas und Flüssigkeit dürften einerseits im Preis und andererseits beim Tankstellennetz liegen. Allein für Flüssiggas stehen in Deutschland rund 4.000 Tankstellen zur Verfügung. Dem gegenüber stehen lediglich 800 für das natürliche Erdgas, womit ein entscheidender Nachteil entsteht. Zudem ist Flüssiggas mit einem Kostenpunkt von 0,74 Cent je Liter rund 20 Prozent günstiger als Erdgas, dessen Preis mit rund 0,95 Cent je Liter eingeordnet wird.

Auch bei der Umrüstung liegen die Kostenvorteile beim Flüssiggas. So veranschlagen die Werkstätten für die Installation knapp 2.000 Euro, währen die Umstellung auf Erdgas mit 5.000 Euro zu Buche schlägt.

Deshalb dürften sich die meisten Autofahrer wohl für das Flüssiggas beim Gasauto entscheiden, da die Umrüstung und auch die weitere Nutzung günstiger sind.




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