Beim Kauf eines Autos aus zweiter oder dritter Hand sind immer Risiken enthalten. Diese so gering wie möglich zu halten, gelingt mit ganz einfachen Tipps.
Am Anfang eines jeden Kaufs steht die Preisrecherche. Wenn sie ihr Traumauto gefunden haben, ermitteln sie den durchschnittlichen Preis für ihren Wagen. Ziehen sie ruhig mehrere Internetportale oder Gebrauchtwagenanbieter zu Rate, um sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen. Nur sehr gut informierte Käufer können beim Verhandeln Vorteile erzielen. Gehen sie zudem davon aus, dass der ausgeschriebene Preis rund 10-20 Prozent höher gewählt wurde, weil Verkäufer sich eine Spanne offen halten wollen, in welcher sie Ihnen entgegen kommen können.
Kaufen Sie niemals ein Auto gleich beim ersten Eindruck bei einem Händler, denn eines wird in der Euphorie immer schnell vergessen, dass neben der Kaufsumme auch Folgekosten inbegriffen sind. Auch hier lohnt sich eine ausgiebige Recherche – ermitteln Sie die Preise für die Versicherungen, die Steuern und den Benzinverbrauch, denn schnell kann aus einem vermeintlichen Schnäppchen ein teures Anhängsel werden.
Die Vergangenheit eines Autos ist besonders interessant. Im Kfz-Brief müssen die Daten über die Vorbesitzer und im Serviceheft die Reparaturen eines Autos festgehalten werden. Schauen Sie sich beide in Ruhe an, analysieren sie auch die Daten der Vorbesitzer – bei älteren Besitzern ist von einer geringeren Abnutzung auszugehen usw. Ähnlich sieht es bei den Reparaturen aus – sind sie stimmig, stimmen sie mit der Außendarstellung des Autos überein. So lassen sich mögliche Verschwiegenheiten schnell aufdecken.
Eine gute Möglichkeit, mehrere dieser Tipps praktischerweise zu verbinden, sind Gebrauchtwagenmessen. Eine dieser Messen, die Motorwelt Berlin, hat am vergangenen Wochenende in den Messehallen unterm Funkturm stattgefunden. Dort hätte man alle nützlichen Schritte wie Testfahrten, Verträge und Preisrecherche vor Ort vornehmen können.
Natürlich waren dies nicht alle Tipps zum Thema Gebrauchtwagenkauf. Die Serie werden wir dann in Kürze weiter verfolgen.
Troz verschiedener Konservierungsmaßnahmen seitens der Hersteller entsteht an den Unterseiten von PKW`s ab und an Rost. Besonders an älteren Fahrzeugen kann der Unterboden rosten. Die Ursache hierfür ist meist die Fahrt bei winterlichen Straßenverhältnissen, wenn das Streusalz an den Unterboden spritzt und dort kleben bleibt. Ratgeber empfehlen deshalb, das Auto auch im Winter regelmäßigen Unterbodenwäschen zu unterziehen.
Im Unterschied zu anderen Roststellen am PKW ist dem Rost am Unterboden recht leicht bei zu kommen. Die Roststelle sollte in jedem Fall gründlich vom Rost befreit werden. Dies kann mit einer Drahtbürste oder in härteren Fällen mit dem Sandstrahler geschehen. Ist die Stelle vom Rost befreit reicht meist schon eine Antirostgrundierung aus. ist die Antirostgrundierung aufgetragen und gut durchgetrocknet muss die Stelle allerdings noch mit Unterbodenschutz besprüht werden um sie zu konservieren. Bei härteren Fällen empfiehlt sich, nach dem reinigen, das auftragen von Rostentfernern. Ist der Rostentferner gründlich durchgetrocknet kann die Grundierung und anschließend der Unterbodenschutz aufgetragen werden.
Das entfernen von Roststellen sollte jedoch in einer KFZ Werkstatt durchgeführt werden, da hier die richtigen Materialien zum entfernen von Rost und zum anschließenden konservieren der Stelle vorhanden sind. Oftmals haben Autobesitzer von neueren Gebrauchtwagen das Recht, den Rost auf Garantieleistung entfernen zu lassen. Um Roststellen jedoch zu vermeiden empfiehlt sich im Winter eine regelmäßige Durchführung von Unterbodenwäschen. Besonders nach der Fahrt auf Straßen die gestreut wurden empfiehlt sich diese Wäsche. Jedoch sollte man hier ebenfalls darauf achten die Wäsche nicht zu oft auszuführen. Jeden Monat einmal ist völlig ausreichend.
Vor kurzer Zeit wurde vor dem Oberlandesgericht in Köln ein Fall verhandelt, in welchem die Streitlage so war, dass ein Käufer eines Gebrauchtwagens vom Kauf zurücktreten wollte, weil das Navigationsgerät des Gebrauchtwagens defekt war.
Der Kläger erhielt Recht, das Gericht entschied mit folgendem Urteil: „Defektes Navigationsgerät kann Rücktritt vom Vertrag begründen.“ Man muss aber an dieser Stelle beachten, dass das Navigationsgerät mindestens fünf Prozent des Gesamtwertes des Autos ausmachen muss, damit hier ein wesentlicher Mangel vorliegt, der erst eien Rücktritt ermöglicht. Außerdem muss der Verkäufer die Möglichkeit erhalten, mindestens drei Reparaturversuch zu unternehmen. Erst, wenn der Mangel beim dritten Versuch nicht zufriedenstellend repariert wurde, greift das Urteil.
Gerade bei neueren Modellen dürfte dies verheerende Folgen für die Händler haben, wenn sich die sogenannte “Wesentlichkeitsgrenze”, die bisher bei zehn Prozent gelegen hatte, nun auf fünf Prozent absinkt. Diese Grenze kann dann nicht nur auf Navigationsgeräte angewendet werden, sondern auch auf andere Kleinteile am Wagen. Nimmt man ein Modell des Marktführers TomTom, kostet dieses neu durchschnittlich um die 300 Euro. Dies würde bedeuten, wenn ein Gebrauchtwagen im Wert von 6.000 Euro ein defektes Navigationsgerät im Wert von 300 Euro besitzt, kann der Käufer nach vergeblichen Reparaturen von Kauf zurücktreten.
Mit diesem Urteil werden die Rechte der Käufer gestärkt, denn zu oft werden sie damit gelockt, dass der hohe Preis für einen Gebrauchtwagen aus der modernen Ausstattung wie Klimaanlage und Navigationsgerät resultiert.
Gerade bei Gebrauchtwagen ist der Lack im Laufe der Jahre zahlreichen äußeren Einflüssen ausgesetzt gewesen und hat dadurch möglicherweise erheblichen Schaden genommen. Mit einer rechtzeitigen Langzeit-Lackversiegelung lässt sich so etwas problemlos verhindern.
Der Lack leidet besonders durch Verunreinigung von Insekten und Vögeln, die sich ätzend durch die oberen Schichten des Lacks fressen. Hinzu kommen gerade in den Wintermonaten die aggressiven Salze des Streuguts sowie der dreckige Schneematch, die ebenfalls den Lack angreifen und die Korrosion fördern. Mit der Langzeit-Lackversieglung lässt sich der Lotuseffekt wesentlich verbessern, die aufgetragene Schicht ist zudem wasser-, schmutz-, fett und ölabweisend sowie selbstreinigend.
Bei den neuesten Techniken der Versiegelung konnte der Lotuseffekt, bei dem sich wie beim der Lotusblüte lediglich Tropfen durch Flüssigkeitsabweisung bilden, verbessert und die negativen Aspekte beseitigt werden. Die kleinen Partikel können durch äußere Witterungsumstände wesentlich schwerer zerstört werden, womit der Effekt der Versiegelung für einen langen Zeitraum erhalten werden kann. Die Versiegelung wird dabei vorsichtig auf den Lack aufgetragen, ohne dass der eigentliche Glanz verloren geht, womit das direkte eindringen von Wasser, Öl und Fett verhindert wird.
Bei gebrauchten Autos ist es empfehlenswert, den Lack vorher einmal zu reinigen und einer Grundpflege zu unterziehen. Anschließend kann dann die Versiegelung aufgetragen werden und verleiht dem Auto neuen Glanz. Langzeitstudien von Werkstätten haben sogar erwiesen, dass auch das Ansetzen von Flugrost durch die Versiegelung verhindert wird.
Einfache und gute Versiegelungen kann man in Fachgeschäften zu einem Preis um die 50 Euro erhalten und somit seinen Wagen über Jahre hinweg schützen.
Es ist nun etwa 6 Monate her, als ich mit meinem VW Golf über ein Schlagloch in der Stadt fuhr. Es war tiefer als ich vermutet hätte und prompt setze ich mit dem seitlichen Schweller auf. Dazu muss ich sagen, dass ich problematischer Weise gerade neue Tuningschweller anbauen ließ.
Es handelte sich hierbei also um ein doppeltes Ärgernis. Nun war die Frage, wie sollte man den Schaden reparieren. Noch einmal komplett neue Komponenten zu bestellen kam für mich zu dieser Zeit nicht in Frage. Die finanziellen Mittel waren einfach zu eingeschränkt vorhanden. Ein Bekannter brachte mich während dieses Dilemmas auf eine Idee. Ich solle doch auf dem Schrottplatz einmal nach passenden Teilen suchen. Dass es nicht möglich war dort die optisch schöneren Bauteile zu finden, wie ich sie kurz zuvor anbringen ließ, war mir bewusst.
Dennoch unternahm ich den Versuch und machte mich 3 Tage später auf dem Weg zum nächsten Schrottplatz. Dieser lag etwa 20 Kilometer von meinem Heimatdorf entfernt. Dort angekommen fehlte zunächst einmal jegliche Anwesenheit eines Mitarbeiters. So machte ich mich also anfänglich selber auf die Suche. Nach etwa einer halben Stunde tauchte dann auch der Chef der Anlage auf und fragte was ich denn suchen würde. Ich schilderte ihn mein Problem und nannte ihn Baujahr und Art meines VW Golfs. Schnell verschwand der ältere Herr in seinem Lager und kam mit den passenden Teilen zurück. Diese wiesen zwar nicht die exakte Farbe auf, passten jedoch bei der späteren Montage in der Werkstatt eines Freundes auf Anhieb. Mich störte die eigentlich unpassende Farbe nicht wirklich.
Mir war bewusst, dass ich sobald wieder mehr finanzielle mittel zur Verfügung standen, die Teile lackieren lassen würde. Somit kann ich die Suche nach Fahrzeugkomponenten auf einem Schrottplatz durchaus empfehlen. Dies ging nicht nur schnell, sondern war auch noch erstaunlich preiswert. Ich bezahlte nur 50 € für beide Seitenschweller. Wie Erfahrungsberichte beim VW Golf in fachkundigen Zeitschriften belegen, habe ich mit meiner Entscheidung keinesfalls Unrecht gehabt.
Wem die Autoersatzteile vom Schrottplatz nicht geheuer sind, der kann sie auch online auf der Internetseite www.teilehaber.de bestellen.
Bis dass der TÜV uns scheidet - von wegen….
Der Kadett ist doch erst 20 Jahre alt. Es gibt Flugzeuge und Schiffe, die dann immer noch auf weite Reise gehen. Zugegeben, die werden öfter gewartet, was dem Kadett in den letzten Jahren auch gut gestanden hätte. Zuerst einmal muss diese Verdunkelungsfolie von der Scheibe, für die sowieso keine Allgemeine Betriebserlaubnis mehr vorliegt. Und das kleine Birnchen im Bremslicht hinten rechts kann ich auch selbst austauschen.
Je weniger Mängel zu finden sind, umso besser ist es immer bei einer Fahrzeugvorführung. Daher lohnt es sich auf jeden Fall auch als Laie, wenigstens mal einen Blick ums Auto herum oder auch unten drunter zu machen. War da nicht letztens ein kleiner Öltropfen auf dem Parkplatz, wo der geliebte Kadett immer steht? Also sollte eine Motorwäsche vorher noch drin sein und wo ich gerade dabei bin, schadet es nicht, den Innenraum auch mal gründlich zu reinigen.
Ein leerer Aschenbecher dient zwar nicht der Verkehrssicherheit, aber der erste Eindruck des Prüfers kann alles entscheiden. Profiltiefe und Alter der Reifen lassen sich direkt am Gummi ablesen, die Scheibenwischer sollten nicht ausgefranzt sein, die Hupe muss funktionieren und das Licht die Straße erhellen. Dies alles sind Kleinigkeiten, die man vor der Untersuchung ausmerzen kann. Je weniger Mängel, umso besser.
Damit es in zwei Jahren wieder heißt: Bis dass der TÜV uns scheidet?
Die Ludolfs - eine Familie die man einfach lieben muss! Bei den Ludolfs handelt es sich um vier Brüder aus Dernbach, die gemeinsam einen Schrottplatz betreiben. Sie waren anfänglich nur als Kurzbeitrag in einer Fernsehsendung gedacht, jedoch entwickelten sie sich zu wahren Publikumsmagneten und somit durften sie kurze Zeit später eine eigene Doku-Serie über ihr tägliches Leben auf dem Schrottplatz ihr Eigen nennen.
“Ludolf”…”Guten”…”Moment”… “Peter, haben wir….”
Das Oberhaupt des Ludolfclans ist Peter, Organisationstalent und verantwortlich für das „Ludolfsche Haufenprinzip“. Ohne ihn wären die Brüder auf dem riesigen Schrottplatz völlig aufgeschmissen, denn nur er alleine weiß, welche Ersatzteile sich auf welchem „Haufen“ befinden. Selbst Prüfer des Finanzamts scheiterten bereits an seinem Ordnungssystem.
Günter dagegen ist verantwortlich für die Telefonzentrale und fungiert als Mittelsmann zwischen der Kundschaft und seinen Brüdern. Zumindest dann wenn er sich nicht gerade von seiner anstrengenden Tätigkeit bei einem Nickerchen erholt.
Uwe „Casanova“ ist der einzige verheiratete der Brüder, der gerne seine Weisheiten über die holde Weiblichkeit zum Besten gibt. Außerdem ist er eifrig dazu bedacht den Nachwuchs des Schrottplatzes mit seiner Ehefrau zu produzieren, schließlich muss ja alles in der Familie bleiben. Seine Tätigkeit auf dem Schrottplatz besteht im Auto ausschlachten.
Manfred ist das Nesthäkchen der Familie, wenn er nicht gerade gemeinsam mit Uwe am ausschlachten ist, hegt er ein ganz besonderes Hobbie, in dem er hin und wieder Gartenzwerge demoliert. Aber auch seine peniblen Backkünste sind nicht zu verachten, auch wenn sie eher für Tiere als für Menschen gedacht sind.
In der Serie wird nun stets ein typischer Tagesablauf auf dem Schrottplatz dargestellt. Manfred bereitet im Büro den Arbeitstag vor, seine Brüder tauchen nach und nach auf und der erste Anruf kommt. Danach dreht sich dann alles um Autos, Ersatzteile und lustige Geschichten die den Ludolfs passieren oder gerade so einfallen.
Fast ein Jahrzehnt lang beherrschte ein Duell die Straßen von Deutschland, das Duell zwischen dem Opel Kadett E und dem VW Golf II. Ob bei der Gunst der Käufer, der Technik oder den Motoren, die beiden Autohersteller lieferten sich mit den beiden Modellen in den 80er Jahren ein Kopf an Kopf Rennen. Jeder wollte die Nase vorn haben – kein Wunder, beide waren die populärsten und meist verkauftesten Autos in Deutschland.
Doch was machte die Faszination der beiden Autos aus, die man noch heute vereinzelt im Straßenverkehr finden kann? Zunächst war es wirklich die Popularität des Golfs und des Kadetts. Beide gab es zahlreichen Karosserie- und Motorenvarianten, womit sie eine breite Käuferschaft ansprachen. Am Ende der 80er Jahre hatte man das subjektive Gefühl, jeder zweite Wagen sei ein Golf II. oder ein Kadett. Zudem kombinierten beide Hersteller ein gutes Design mit Pragmatismus. Sie waren sportlich genug, um junge Menschen auszusprechen, boten aber auch genügend Platz, den Familien in einem Auto benötigten.
Bei der Entwicklung der Wagen konnte man zudem auf bereits gewonnene Erfahrungen zuvor gefertigter Generationen zurückgreifen, der Golf ging in die zweite, der Kadett gar in seine fünfte Generation. Da diese ebenfalls sehr erfolgreich waren, besaß das Modell schon ein gewisses Renommee und bei Teilen der Käuferschaft, griff man auf Altbewährtes zurück. Vor allem aber überzeugten der VW Golf und der Opel Kadett durch eine solide Verarbeitung, beide Autos hatten eine sehr lange Haltwertzeit und erforderten nur sehr wenige Reparaturen.
Letztendlich gab es aber einen entscheidenden Vorteil für den VW Golf II. Er fand eine große Anhängerschaft bei Tuning-Fans. Die Gestaltung des eigenen Golf nahm teilweise schon bizarre Züge an. Tiefer legen war schon Standard, je ausgefallener das Design, um so höher die Anerkennung. Dieses Phänomen hingegen fand sich beim Opel Kadett eher selten wieder. Experten vermuten, dass das Design des Opel zu rund angelegt war, um gute Tuningmöglichkeiten zu finden.
Wenn man heute den Straßenverkehr beobachtet taucht noch ganz selten in Golf II. im dichten Verkehr, meist klapprig und schlecht instand, während der Kadett völlig von der Bildfläche verschwunden ist.
Viel wurde über sie geschrieben, noch mehr diskutiert, nun sind sie da: Seit dem 1. Januar 2008 gelten in Berlin wie auch in Köln und Hannover die ersten Umweltzonen.
Doch bleiben die Gemüter in den ersten Tagen gelassen, auch Anstürme auf die Ausgabestellen der grünen Aufkleber blieben aus. Viele Autofahrer fühlen sich zudem an die Hysterie um die Kat-Plaketten erinnert, die mal als absolutes Muss galten, aber wer hat schon einmal erlebt, dass er ein Fahrverbot erhielt, weil die Kat-Plakette nicht angebracht war?
Doch mit der Umweltzone soll alles anderes werden, und da es nicht mehr um Kohlenmonoxiod und Stickoxide, sondern um Feinstaub geht, wird es nun Ernst: Wer nach Ende der Übergangsfrist noch “ohne” ist, wird zahlen müssen.
Aber da ja noch knapp 30 Tage Zeit ist - in Berlin gilt die Schonfrist, in der zwar angemahnt, aber noch nicht kassiert wird,noch bis Ende Januar - bleiben die Gemüter vorerst auch noch ruhig.
Nicht nur die Autofahrer, die nach einer Stichprobe der “Deutschen Umwelthilfe (DUH)” am ersten Werktag im neuen Jahr zu rund drei Viertel schon über die Plakette verfügen, auch die Berliner Ordnungsämter bereiten sich erst allmählich vor. Zum Teil werden erst noch die Zettel in Mitte, die auf den bald teuren Verstoß hinweisen sollen, gedruckt, In Charlottenburg-Zehlendorf wurden dagegen schon 540 Stück verteilt.
Auch wenn die Deutsche Umwelthilfe die Übergangsfristen beklagt, hätten sich die meisten Autofahrer sehr einsichtig gezeigt. Kurzbesucher von außerhalb oder auch Ausländer hatten zum Teil unwissentlich die neue Regelung missachtet.
Unklar bleibt auch noch, wieviele Fahrzeuge des Gesamtbestandes letztendlich keine Plakette erhalten werden und wie hoch die Zahl der Ausnahmeregelungen ausfallen wird, die die gute und wichtige Intention der Umweltzonen wieder stark verwässern könnte, denn sie betreffen ja gerade die Fahrzeuge, von denen eine besonders hohe Belastung ausgeht.
Der Kauf eines Fahrzeuges im Ausland, welches in Deutschland produziert wurde, kann zu erheblichen Preiseinsparungen beitragen. Die sogenannten Re-Import-Fahrzeuge werden im Ausland zum Teil 20 Prozent günstiger angeboten.
Die Ursachen hierfür können man EU-Land zu EU-Land ganz unterschiedlich sein. Meistens liegt es am geringeren Bruttopreis der Fahrzeuge und an der in dem Land veranschlagten Mehrwertsteuer. Um von diesen Preisunterschieden profitieren zu können, muss man nur ein Fahrzeug in einem EU-Land erwerben und nach Deutschland einführen. Die Überführung kostet an den Staatsgrenzen keinen Cent, dies ist Dank der neuen EU-Gesetze problemlos möglich. Wichtig ist das Neufahrzuege, die imeuropäsichen Ausland gekaugft wurden auch in Deutschland über die werksseitigen Garantien verfügen und der Service von jedem Vertragspartner durchgeführt werden muss.
Die Suche nach dem richtigen Re-Import-Fahrzeug können eigens für solche Käufe zuständige Agenturen erleichtern. In fast allen Großstädten existieren solche Agenturen, die EU-Märkte ständig im Auge haben und dadurch eine bessere Übersicht besitzen. Eine Agentur zu beauftragen verursacht zwar zusätzliche Kosten, aber angesichts von teilweise 20 Prozent Einsparungen eine durchaus lohnenswerte Angelegenheit.
Trotz dieser wenigen Hürden sind beim Autokauf im Ausland die dort herrschenden Verkaufsgesetze zu beachten. Nicht überall gelten die gleichen Regelungen wie in Deutschland. Der Abschluss eines Kaufvertrages ist zwingend notwendig, schon allein um das Auto in Deutschland regulär anmelden zu können. Die Prüfung eines Gebrauchtwagens sollte von einem Experten vorgenommen werden, um mögliche Reklamationen sofort geltend machen zu können.
Bei den heute existierenden Preisen für Autos in Deutschland kann ein Re-Import-Fahrzeug eine lohnende Alterative sein.