Asphaltblase

Ein Blog über Gebrauchtwagen, Ersatzteile & Reparaturen
 


Die ADAC Pannenstatistik von 2010 zeigt, dass deutsche Autos nicht umsonst einen so guten Ruf in der Welt besitzen.

BMW©Flickr/M 93

Deutsche Autos lassen ihre Fahrer, laut Pannenstatistik des ADAC, am seltensten im Stich. In der Ober- und Mittelklasse ist das Ergebnis am deutlichsten. In beiden Klassen belegen deutsche Autos, darunter BMW, Mercedes, Audi und Volvo die ersten Plätze. weiterlesen »


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Ein Partikelfilter dient der Reduzierung der im Abgas von Dieselmotoren enthaltenen Rußpartikel. Wie Sie ihren PKW nachrüsten können und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Einbau eines Partikelfilters - Umweltzonen können problemlos befahren werden ©Flickr/David Villarreal Fernández

Entscheidet man sich für einen offenen Wandstromfilter bzw. für einen Nebenstrom-Tiefbettfilter muss keine Änderung am Motorsteuergerät und kein Einbau von Sensoren vorgenommen werden.

Partikelfilter - Freie Fahrt

In vielen Orten gelten seit Anfang des Jahres verschärfte Umweltzonenregelungen. Einzig saubere Dieselfahrzeuge haben ohne Einschränkungen in den betroffenen Regionen freie Fahrt. Bis zum Ende des vergangenen Jahres wurde der Einbau eines entsprechenden Filters mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von 330 Euro gefördert. weiterlesen »


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VW Passat wikipedia©Stricker

Wie fast alle VWs hat auch der Passat inzwischen einen Liebhaberstatus erreicht, so dass man die ersten Modelle getrost als Oldtimer durchgehen lassen könnte. Die Geschichte des Familienklassikers begann im Jahr 1973, als man zunächst ein Fließheckmodell entwickelte, um nur wenig später einen Kombi auf den Markt zu werden.

Sechs Generationen Autogeschichte gehören inzwischen zum VW Passat, der bis heute als Modell angeboten wird. Bis zum Jahr 2007 wurden 15 Millionen Fahrzeuge verkauft, somit gehört der Passat zu den erfolgreichsten Modellen überhaupt. Angefangen hat alles mit dem Volkswagen Passat B1, der zwischen 1973 und 1980 in Deutschland vom Fließband lief. Er erfreute sich so großer Beliebtheit, dass er nach Brasilien und die USA ausgelagert wurde und dort unter dem Namen Volkswagen Dasher verkauft wurde. In Brasilien produzierte man diese erste Generation des Passats bis 1988, obwohl in Deutschland bereits Passat B3 im Anmarsch war.

Dieser war zusammen mit dem Passat B4 das wohl bekannteste Modell der unterschiedlichen Passat-Generationen. Als typischer Mittelklassewagen überzeugte der Passat nicht nur durch sein Raumangebot, sondern auch in Sachen Design und Leistung. Dieses Paket führte schließlich dazu, dass der Passat sich eine Vormachtstellung im Mittelklassesegment sichern konnte. Noch heute sieht man Fahrzeuge dieser Generation über die Straßen jagen, weil ihre Robustheit und Ausdauer sie vor dem Aussterben bewahrt haben.

Liebhaber der älteren Passat-Generationen können mit den Designwundern wie dem VW Passat CC nur sehr wenig anfangen.


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Der Santana ist neben seinen allmächtigen Brüdern Golf und Passat ein bisschen in Vergessenheit geraten. Die Reihe Santana sollte ursprünglich auf der Grundlage des Passat ein hochwertiges Mittelklasseauto liefern, dieses Konzept war innerhalb von VW jedoch der Tochtergesellschaft Audi vorbehalten. Deshalb floppte der Santana und die Produktion durch Volkswagen wurde 1987 in Deutschland eingestellt.

Trotzdem, ein gescheitertes Modell ist der Santana keineswegs. Auch wenn er es niemals zu deutschlandweitem Ruhm gebracht hat und ihm sowohl Kultstatus als auch der Durchbruch in die höhere Klasse verwehrt geblieben sind - jeder, der einmal einen Santana gefahren hat, wird sich an diesen Wagen erinnern. Teilweise vielleicht auch wegen der Wehwechen des Wagens.

VW Santana - alt aber nicht vergessen! © wikimedia

Der Santana stellte eigentlich nicht mehr als einen abgewandelten Passat mit Stufenheck dar, dementsprechend ähneln sich auch die Schwächen der beiden Automodelle. Verschlissene Radlager und Antriebswellen, ein schnell durchhängender und rostender Auspuff, Schweller-Rost und Rost unterhalb der Frontscheibe, Rost am Unterboden… das kommt leidgeprüften VW-Veteranen sicherlich nur allzu bekannt vor.

Dafür hatte der Santana auch seine guten Seiten. Das Design ist klassischer als bei den Familienmodellen, der Rest des Autos ist zuverlässig und läuft rund. Aus heutiger Sicht ist vor allem interessant, dass nur noch relativ wenige Santanas existieren. Man muss schon ein bisschen suchen und sollte man einen finden, ist man mit ein paar Hundert Euro gut dabei. Dafür bekommt man im Endeffekt einen gebrauchten Passat, der gar nicht schlecht aussieht und sicherlich noch eine Weile läuft.

Gut gepflegt sollten diese Wagen in ein paar Jahren schon fast Sammlerwert besitzen, bis dahin muss man den Santana eben trocken parken.


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Skoda – Gebraucht kaufen?

Autor: Lars
abgelegt in: Modelle

Skoda Logo © flickr / lorenteyDie Marke Skoda ist in Deutschland erst seit der Wende wirklich erfolgreich geworden. Der Automobilhersteller Skoda besteht zwar bereits seit 1923, vor 1991 aber war der Wagen höchstens in der DDR verbreitet.

Ab dem 16. April 1991 sollte sich das ändern: Skoda wurde von Volkswagen aufgekauft. Und hier beginnt die Erfolgsgeschichte des Autoherstellers aus Tschechien. Mit dem Marketing des Riesen aus Wolfsburg im Rücken, und vor allem dessen Hilfe in Sachen Motoren und Verarbeitung, mauserten sich Skoda-Modelle schnell zu preisgünstigen Dauerbrennern.

Ein Skoda 1961 mit Seltenheitswert © flickr / JosefRousek

Dabei prägen den typischen Skoda die gleichen Merkmale, wie man sie auch an einem VW zu schätzen weiß. Günstig, stabil, volksnah. Kombiniert mit der langen Tradition, immerhin werden hier bereits seit mehr als 80 Jahren Autos gebaut, hat es Skoda geschafft, sich neben dem Volkswagen als beliebtester Mittelklasse-Wagen zu positionieren.

Ein Skoda in Prag © flickr / Jon’s pics

Während mit dem Skoda Yeti jetzt sogar Versuche in Sachen SUV unternommen werden, machen die genannten Charakteristiken die Skoda Modelle ab 1991 zum perfekten Gebrauchtwagen. Die niedrigen Preise sind noch niedriger, mit etwas Glück sind die Verbrauchsspuren zu verkraften und der Motor läuft sicher noch eine Weile, bevor er den Geist aufgibt.

Neuer Skoda Fabia auf der Auto-Expo in Detroit © flickr / bbjee

Klar – ein wirklich gutes Auto ist der Durschnitts-Skoda nicht. Aber er ist auch keine Schrottkarre, wie oft behauptet wird. Ein Skoda wird mit etwas Glück ein Gebrauchter, der einen ohne Mätzchen durch die Gegend fährt. Nur bei den älteren Modelle sollte man vorsichtig sein.


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Der VW Scirocco kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seinen Ursprung fand das berühmte Sportcoupé als Idee des Golf-Designers Giorgio Giugiaro. Der setzte sich während der Entwicklung des VW Golf in den Kopf, ein Sportcoupé auf Basis des berühmten Volkswagen-Sprosses zu entwickeln. Dabei wurde der Scirocco 1 sogar drei Monate früher als der Golf der Öffentlichkeit präsentiert: Im März 1974 begann die Erfolgsgeschichte des sportlichen VW-Modells.

Der VW Scirocco I - Traditionell beliebt © wikimedia

Der Scirocco II feierte seinen Einstand auf dem Genfer Autosalon im März 1981. Auf der gleichen Messe gab es dieses Jahr wieder Neuigkeiten aus Wolfsburg. Unter den Neuheiten auf dem Genfer Autosalon befand sich auch die ehemals als Scirocco III bekannte neue Version des Wagens, die ab jetzt aber wieder als neuer VW Scirocco unter altem Namen läuft.

Auch wenn sie technisch überholt und jetzt offiziell von der neuen Version abgelöst worden sind – die beiden älteren Serien des Scirocco erfreuen sich bei Fans und Liebhabern nach wie vor größter Beliebtheit. Vor allem der Scirocco II wurde in unzähligen, zum Teil limitierten Sondermodellen aufgelegt. Wer sich also einen gebrauchten Scirocco zulegen möchte, der macht zumindest beim Bekanntheitsgrad alles richtig. Mit etwas Glück ist der Wagen auch noch in gutem Zustand, einen VW Scirocco verkommen zu lassen traut sich ja auch niemand… ;)

Beim Scirocco wird das Servolenkgetriebe des Öfteren undicht, hier muss man natürlich beim Gebrauchtwagenkauf besonders achtgeben. Auch Wasserschäden im Innenraum können auftreten und vom Händler versuchsweise vertuscht werden – Zur Sicherheit mal unter dem Teppichboden nachsehen! Beim Motor darauf achten, dass der Leerlauf stabil ist, auch hier finden sich bei älteren Sciroccos des Öfteren Klagen.

Wenn diese Punkte alle stimmen, und der Kilometerstand in Ordnung ist, dann nichts wie drauflos handeln!


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Das ewige Duell

Autor: Lars
abgelegt in: Modelle

VW Golf II. ©Tim in Sydney

Fast ein Jahrzehnt lang beherrschte ein Duell die Straßen von Deutschland, das Duell zwischen dem Opel Kadett E und dem VW Golf II. Ob bei der Gunst der Käufer, der Technik oder den Motoren, die beiden Autohersteller lieferten sich mit den beiden Modellen in den 80er Jahren ein Kopf an Kopf Rennen. Jeder wollte die Nase vorn haben – kein Wunder, beide waren die populärsten und meist verkauftesten Autos in Deutschland.

Doch was machte die Faszination der beiden Autos aus, die man noch heute vereinzelt im Straßenverkehr finden kann? Zunächst war es wirklich die Popularität des Golfs und des Kadetts. Beide gab es zahlreichen Karosserie- und Motorenvarianten, womit sie eine breite Käuferschaft ansprachen. Am Ende der 80er Jahre hatte man das subjektive Gefühl, jeder zweite Wagen sei ein Golf II. oder ein Kadett. Zudem kombinierten beide Hersteller ein gutes Design mit Pragmatismus. Sie waren sportlich genug, um junge Menschen auszusprechen, boten aber auch genügend Platz, den Familien in einem Auto benötigten.

Bei der Entwicklung der Wagen konnte man zudem auf bereits gewonnene Erfahrungen zuvor gefertigter Generationen zurückgreifen, der Golf ging in die zweite, der Kadett gar in seine fünfte Generation. Da diese ebenfalls sehr erfolgreich waren, besaß das Modell schon ein gewisses Renommee und bei Teilen der Käuferschaft, griff man auf Altbewährtes zurück. Vor allem aber überzeugten der VW Golf und der Opel Kadett durch eine solide Verarbeitung, beide Autos hatten eine sehr lange Haltwertzeit und erforderten nur sehr wenige Reparaturen.

Letztendlich gab es aber einen entscheidenden Vorteil für den VW Golf II. Er fand eine große Anhängerschaft bei Tuning-Fans. Die Gestaltung des eigenen Golf nahm teilweise schon bizarre Züge an. Tiefer legen war schon Standard, je ausgefallener das Design, um so höher die Anerkennung. Dieses Phänomen hingegen fand sich beim Opel Kadett eher selten wieder. Experten vermuten, dass das Design des Opel zu rund angelegt war, um gute Tuningmöglichkeiten zu finden.

Wenn man heute den Straßenverkehr beobachtet taucht noch ganz selten in Golf II. im dichten Verkehr, meist klapprig und schlecht instand, während der Kadett völlig von der Bildfläche verschwunden ist.


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