Asphaltblase

Ein Blog über Gebrauchtwagen, Ersatzteile & Reparaturen
 


Autocockpit flickr  ©jeffwilcox

Wer kennt dieses Problem nicht? Bei einem neu gekauften Auto strahlt der Kunststoff in tiefer, satter Farbe. Jedoch schon nach einiger Zeit sinkt die Ansehnlichkeit des Cockpits rapide ab. Bedingt durch Staub- und Schmutzpartikel und nicht zuletzt das permanent einwirkende UV-Licht verblasst die zumeist tiefschwarze Kunststofffarbe im Innenraum eines jeden Fahrzeuges. Abhilfe versprechen nahezu alle Cockpitreiniger, sei es nun ein Spray, ein getränktes Tuch oder ein Reinigungsschaum.

Um dem Kunststoff im Auto nachhaltig neuen Glanz zu verschaffen, sollten zunächst einmal alle Flächen, einschließlich des Fahrzeugbodens von Schmutz-, Öl und Fettverunreinigungen befreit werden. Am besten eignen sich hierfür ein Staubsauger, etwas Fitwasser und ein Polsterreiniger für die Sitze. Die Kunststoffflächen müssen danach mit klarem Wasser nebelfeucht abgewischt werden, da es unbedingt notwendig ist, dass keine Rückstände der verwendeten Reinigungsmittel auf den Oberflächen zurückbleiben. Um die nun gesäuberte Kunststofffläche möglichst langanhaltend vor Neuverschmutzungen zu schützen, empfehle ich eine Kunststoffversiegelung mit einem Reinigungsschaum vorzunehmen. Besonders gut eignet sich hierfür der Multi-CS Reinigungsschaum von GB-Nano, der jedoch auch etwas teurer ist. Richtig angewandt und ausgehärtet hinterlässt er einen unsichtbaren Film auf der Kunststoffoberfläche, die das Haften von Schmutz oder Staubpartikeln, über einen längeren Zeitraum, deutlich verringert.

Eine etwas preiswertere, aber weniger effektive Alternative ist die Verwendung eines Cockpitsprays, wie es beispielsweise von Atlantic angeboten wird. Um einen gewissen Versiegelungseffekt vorzuweisen beinhalten viele Sprays Silikon. Diese sorgen zwar auch für eine Versiegelung, die jedoch weniger langanhaltend ist und zudem auch noch unübersehbar glänzt.


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 poliertes AutoUm das eigene Auto mal wieder richtig auf Hochglanz zu bekommen, ist eine Lackpolitur unumgänglich! Ich finde es außerdem super, wie man auf diese Weise auch Autos älteren Baujahres wieder richtig gutes Aussehen verleihen kann. Selbst jahrelanges Unterbringen des Autos in Garagen und Stellplätzen kann eine gründliche Lackpolitur nicht ersetzen.

Autopolitur

Vor dem Polieren sollte die Oberfläche des Autolacks komplett von Schmutz und Staub befreit werden, was natürlich mit einer Nass- und Schaumwäsche am einfachsten zu erreichen ist. Nachdem tiefe Unebenheiten und Kratzer mit einem Lackstift ausgebessert wurden kann man auch schon mit dem eigentlichen Polieren beginnen. Die Politur wird mit einem faserfreien und sauberen Tuch auf die Lackoberfläche aufgetragen und in gleichmäßigen Bewegungen auf die gesamte Fläche verteilt.

Nach einer kurzen Trockenzeit kann man mit einem Polierfließ oder gar einer Poliermaschine - für geübte Anwender - mit gleichmäßig rotierenden Bewegungen und ein wenig Druck die Politurlösung auf den Lack polieren. Man sollte sich die Oberfläche des Autos in Abschnitte aufteilen, damit man keine Stelle vergisst und ein optimales Ergebnis erzielen kann!

Bei der Wahl der Politurlösung ist mehr auf den Lacktyp des Autos zu achten als auf die Anzeigen im Fernsehen, denn je nach Alter des Fahrzeugs und des Lacks sollte man zu den jeweils dafür vorgesehenen Lösungen greifen. Im Zweifelsfall ist es ratsam mit einer weniger aggressiven Politur zu beginnen. Um unschönen Überraschungen vorzubeugen, empfehle ich, die Politur an einer wenig sichtbaren Stelle des Autos zu testen!


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Wenn sich Ihre Schonbezüge nicht einfach abnehmen und in der Waschmaschine waschen lassen, gibt es hier ein paar hilfreiche Tipps, mit denen Sie schnell und preiswert Ihre Schonbezüge und Polster selbst reinigen können.

Schonbezüge

• Zuerst sollten Sie Ihre Sitze gründlich absaugen, damit ist schon mal der grobe Schmutz entfernt.
• Jetzt nehmen Sie sich einen Eimer mit heißem Wasser und lösen einen Messbecher Waschpulver darin auf, je heißer das Wasser ist, umso besser wirkt das Mittel. Sie brauchen noch zwei alte Handtücher und ggf. eine weiche Handbürste.
• Reiben Sie nun mit Tuch oder Bürste, je nach Material, die Waschmittellösung in Ihre Bezüge ein.
• Nehmen Sie sich das trockene Tuch und reiben nochmal über die einzelnen Bezüge. Sie werden staunen, wie viel Schmutz Sie damit entfernt haben.
• Wichtig ist es nur noch, die Polster richtig trocknen zu lassen, sonst könnten sich Schimmelpilze bilden!
• Sind noch nicht alle Flecken aus Ihren Bezügen verschwunden, probieren Sie es mit einem einfachen Glasreiniger, für mich das ultimative Mittel gegen ziemlich alle Flecken. Dennoch testen Sie es bitte zuerst an einer verborgenen Stelle!

Nun noch ein letzter Tipp gegen schlechte Gerüche, wie sie zum Beispiel durch Zigarettenrauch verursacht werden.
Nehmen Sie sich eine leere Sprühflasche, füllen Sie sie mit Wasser und geben ein paar Spritzer haushaltüblichen Essig hinzu. Sprühen Sie damit Ihre Polster ein und lassen Sie sie wieder ordentlich trocknen.

Probieren Sie`s aus, viel Freude!


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Schon seit Tagen genießen wir tolles Wetter, die bunte Vielfalt der Natur und profitieren von immer länger werdenden Tagen und es soll noch besser werden. Wäre doch schade, jetzt noch mit einem vom Winter beanspruchtem Auto durch die Landschaft zu cruisen, oder?

Ja ok, man hätte es auch vermeiden können, wenn man der Kälte des Winters getrotzt hätte und den Wagen bei Schnee und Eis mit blau gefrorenen Händen zu waschen. Die Tatsache, dass man stundenlang mit klappernden Zähnen draußen stand und putzte, nur um daraufhin festzustellen, dass nach einmaliger Fahrt das Auto genauso dreckig ist wie zuvor, tut ihr übriges, auf die Regelmäßigkeit der Autopflege zu verzichten. Lieber sitzt man im Warmen bei einem Glühwein.

Jetzt aber ist wieder die Zeit, die Politur, Auto-Shampoo, Felgenreiniger und Innenreiniger aus den hintersten Ecken der Garage hervorzukramen und sich ans Werk zu machen.

Das Auto vor die Garage gefahren, den Gartenschlauch gezückt und erst einmal eine erfrischende Dusche, danach eine wunderbare schäumende Massage mit Auto-Shampoo und nach einer Klarspülung das Highlight: Die Politur! Der wichtigste Schritt, um sein Gefährt wieder richtig in Schuss zu bekommen, das Außenkleid zu vollem Glanz zu bringen.

Frisch poliertes Auto © Flickr / pedrosimoes7

Aber auch hier muss man vorher die Außenhaut seines Wagens inspizieren, ist es ein Neuwagen, ein Gebrauchtwagen, aber noch recht gut erhaltener oder ist es der sehr stark beanspruchte Lack eines Gebrauchten? Es ist wichtig sich diese Frage zu stellen, weil sich in den Polituren Schleifmittelanteile befinden, die man dem Kleid eines Neuwagens erst recht nicht antun sollte, aber für einen vom Winter sehr stark lädiertem, angekratzten und stumpfen Lack, das Non-Plus-Ultra ist. Die Schleifmittel haben den Nachteil, wenn der Anteil dieser Partikel zu hoch ist, mehr Lack abgetragen als gepflegt wird. Ich persönlich mache höchstens 2 Mal im Jahr eine Pflegepolitur auf die Haut meines kleinen Flitzers, eine nach dem Winterschlaf und eine bevor er wieder durch den Winter muss, somit kann man den Wert seines Autos, nach Schwacke-Liste, lange Zeit auf hohem Niveau halten.

Bei der Wahl der richtigen Lackpolitur lautet die Devise: Weniger ist mehr und soviel wie nötig so wenig wie möglich! Denn auf das nächststärkere Produkt kann man jederzeit umsteigen. Die Politur wird nun in sanften kreisenden Bewegungen mit einem weichen Tuch, besser noch Poliertuch, abschnittsweise auf den Lack aufgetragen und mit einem weichen trocknen Tuch wieder auspoliert. Auto Bild hat schon vor einiger Zeit die verschiedenen Produkte getestet.

Ich würde persönlich dazu raten, im Anschluss ein Hartwachs zu verwenden, welches die Lackporen schließt und somit vor äußeren Einflüssen einen zusätzlichen Schutz darstellt. Das Hartwachs wird mit dem gleichen Prinzip wie die Politur auf die Außenhaut des Wagens aufgetragen und gewährleistet eine lange Freude an einem strahlend glänzenden und gepflegten Auto.

Ich wünsche eine schöne Fahrt!


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Langzeit-Lackversiegelung

Autor: Lars
abgelegt in: StVO

Lackierung ©Sleestak66

Gerade bei Gebrauchtwagen ist der Lack im Laufe der Jahre zahlreichen äußeren Einflüssen ausgesetzt gewesen und hat dadurch möglicherweise erheblichen Schaden genommen. Mit einer rechtzeitigen Langzeit-Lackversiegelung lässt sich so etwas problemlos verhindern.

Der Lack leidet besonders durch Verunreinigung von Insekten und Vögeln, die sich ätzend durch die oberen Schichten des Lacks fressen. Hinzu kommen gerade in den Wintermonaten die aggressiven Salze des Streuguts sowie der dreckige Schneematch, die ebenfalls den Lack angreifen und die Korrosion fördern. Mit der Langzeit-Lackversieglung lässt sich der Lotuseffekt wesentlich verbessern, die aufgetragene Schicht ist zudem wasser-, schmutz-, fett und ölabweisend sowie selbstreinigend.

Bei den neuesten Techniken der Versiegelung konnte der Lotuseffekt, bei dem sich wie beim der Lotusblüte lediglich Tropfen durch Flüssigkeitsabweisung bilden, verbessert und die negativen Aspekte beseitigt werden. Die kleinen Partikel können durch äußere Witterungsumstände wesentlich schwerer zerstört werden, womit der Effekt der Versiegelung für einen langen Zeitraum erhalten werden kann. Die Versiegelung wird dabei vorsichtig auf den Lack aufgetragen, ohne dass der eigentliche Glanz verloren geht, womit das direkte eindringen von Wasser, Öl und Fett verhindert wird.

Bei gebrauchten Autos ist es empfehlenswert, den Lack vorher einmal zu reinigen und einer Grundpflege zu unterziehen. Anschließend kann dann die Versiegelung aufgetragen werden und verleiht dem Auto neuen Glanz. Langzeitstudien von Werkstätten haben sogar erwiesen, dass auch das Ansetzen von Flugrost durch die Versiegelung verhindert wird.

Einfache und gute Versiegelungen kann man in Fachgeschäften zu einem Preis um die 50 Euro erhalten und somit seinen Wagen über Jahre hinweg schützen.


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