Regelmäßiges Zündkerzen Wechseln hält den Benzinverbrauch konstant niedrig und sorgt für eine saubere Verbrennung. Was müssen Sie beim Zündkerzen-Wechsel beachten?

Beim Zündkerzen Wechseln ist es zunächst wichtig, sich die vom Hersteller empfohlenen Zündkerzen zu besorgen. Hierbei spielen der Zündkerzen-Wärmewert, die Länge und das Gewinde eine wesentliche Rolle, sodass man diese Autoteile kaum x-beliebig auswählen kann. Essentiell sind für den Zündkerzen-Wechsel zwei Werkzeuge notwendig: Mit dem Zündkerzenschlüssel kann der alte Zündfunken-Spender gelöst, mit einem Drehmomentschlüssel die neue Zündkerze mit der vorgeschriebenen Kraft festgeschraubt werden. Umgekehrt sollte es mit Rücksicht auf Zylinderkopf und Drehmoment-Schlüssel nicht geschehen. weiterlesen »
Auto-Scheinwerfer müssen als wichtige Elemente der Beleuchtung stets in einwandfreiem zustand sein. Schon ein Steinschlag kann Klarglas-Scheinwerfer zu Keinglas-Scheinwerfern degradieren.

Wer nun die schadhaften Auto-Scheinwerfer ausbauen und ersetzen kann, wird dies allein erledigen; wer bei derartigen Autoreparaturen nicht selbst Hand anlegen möchte, überlässt dies einer Kfz-Werkstatt. Wichtig ist, dass das Scheinwerfer-Licht nach dem Austausch StVO-konform strahlt und niemanden blendet – stammen die Ersatzteile zufällig gebraucht aus England, ist es nötig, die Abblendfelder sorgfältig abzukleben. Wer gebrauchte Autoteile verwenden will, achtet auf das Vorhandensein von Prüfsiegeln. Wenn Neuteile im Internet verdächtig billig angeboten werfen, können sie durchaus gefälscht sein. Finger weg! weiterlesen »
Den Wagenheber werden bald viele Autofahrer aus der Reserverad-Mulde holen und den Reifenwechsel von Winter- auf Sommerreifen durchführen. Was gilt es zu beachten?

Der Wagenheber sollte zunächst an den vorgesehenen Punkten angesetzt werde, die im Bordbuch ersichtlich sind; dort ist die Karosserie am Schweller verstärkt, um die Verwindungskräfte aufzunehmen. Wichtig sit hier vor allem, dass der Kfz-Wagenheber sicher auf festem Untergrund steht. Lassen sich die Radmuttern nicht lösen, was gerade bei den nicht per Handbremse fixierbaren Vorderrädern auftritt, lohnt es sich, sie vor dem Hochkurbeln zu lösen und erst im ausreichend angehobenen Zustand abzuschrauben. Nach dem Reifenwechsel nicht vergessen: Radmuttern gehörig fest anziehen und nach einigen Kilometern Fahrt kontrollieren und nachziehen. weiterlesen »
Stoßdämpfer gelten wie Autoreifen oder Bremsscheiben als turnusmäßig auszuwechselnde Kfz-Teile. Da sie wichtig für die Sicherheit sind, heißt es auch hier: Nicht sofort die billigsten Stoßdämpfer kaufen!

Stoßdämpfer übernehmen am Fahrzeug die wichtige Aufgabe, die Schwingungsenergie, die etwa durch das Überfahren von Straßenschäden ins Auto eingeleitet wird, rasch abzubauen. Das eigentliche Abfangen der Stöße obliegt allerdings der Federung, die Auto-Stoßdämpfer wirken langem “Schaukeln” entgegen. Diese Autoteile sorgen zudem dafür, dass die Räder beim Bremsen nicht den Bodenkontakt verlieren und abrupte Fahrmanöver wie der Elchtest nicht mit Überschlagen des Autos enden. Auch der TÜV homoriert einwandfreie Dämpfer. weiterlesen »
Steuergeräte gehören inzwischen zu den größten Fehlerquellen am Auto. Bei Neuwagen wie auch bei älteren Gebrauchtwagen gehört eine Steuergerät Reparatur inzwischen fast zum Standard.

Beinahe jedes Auto seit den 80ern verfügt über mindestens ein Steuergerät, meist für die elektronische Einspritzung. Die Unit gehört zu den häufigsten Übeltätern; leider übersteigt gerade bei älteren oder großvolumigen Autos eine Steuergerät-Reparatur oder dessen Austausch oft den Zeitwert oder ist wegen nicht vorhandener Kfz-Ersatzteile nicht einmal durchführbar. Einige Anbieter wie etwa Bosch halten einen Elektronik-Service für solche Fälle bereit. Bei einem Youngtimer kann mitunter allerdings ein Gang zum Autoverwerter Erfolg versprechen. weiterlesen »
Die gelben Engel sind in der Wahrnehmung der Autofahrer ebenso präsent wie die Freunde und Helfer. Im Gegensatz zu letzteren bieten sie jedoch kompetente Pannenhilfe anstelle Radarfallen an.

Der Reifen ist platt und kann nicht gewechselt werden? Die Winterreifen weiterlesen »
Bremsbeläge sind Autoteile, die dem Autofahrer vor allem während der Hauptuntersuchung beim TÜV wichtig sind. Doch gerade im Winter ist die tadellose Funktionstüchtigkeit der Bremsen von besonderer Bedeutung.

Wenn Bremsbeläge im Winter nicht das leisten, was sie sollen, kann dies erwartungsgemäß schnell gefährlich werden und sollte daher schnell in einer weiterlesen »
Alle wollen es, manche kriegen es nicht, wieder andere wenden abenteuerliche Methoden an. Wenn es um den Erhalt des Kfz-Prüfsiegels und damit den Fortbestand individueller Mobilität geht, herrscht für die meisten Autobesitzer Alarmstufe Rot.
Die runde Plakette, die das erfolgreiche Bestehen der TÜV-Hauptuntersuchung dokumentiert, sitzt auf dem hinteren Nummernschild. Weiterhin informiert sie Kfz-Halter und Ordnungskräfte, wann die Gültigkeit erlischt und somit nächste Prüfung zu erfolgen hat. Die Zahl auf 12 Uhr zeigt dabei den Monat an, das Jahr steht in der Mitte. Aufgefallene Basteleien an der Plakette ziehen den Tatbestand der Urkundenfälschung mit sich.

Brutal stößt er der Schraubenzieher in den waidwund gerosteten Schweller, dass es nur so braun herausbröckelt und staubt. Diese Horrorvorstellung ist in den allermeisten Fällen überzogen, die Prüfer sind fähige Leute, die wissen, was sie tun. Aufgrund ihres Richtspruches, der alles zwischen Leben und Tod bedeuten kann, gehören sie gewiss nicht zu den beliebtesten Personen, wenn sie umfangreiche Nacharbeiten anordnen oder ein Fahrzeug gleich still legen. Drücken sie jedoch ein Auge zu, und der Bus ohne Bremsen stürzt mit der Grundschulklasse in eine Schlucht, sind die Prüfer auch wieder Schuld am Leid der Welt. Daher kennen sie keine Gnade und monieren zu recht alles.
Selbstverständlich wird das Vorgehen während der Hauptuntersuchung reglementiert, die Richtlinie 96/96/EC zeigt auf, was der Mann im grauen Kittel zu tun hat. Logischerweise testet er die Funktionstüchtigkeit sicherheitsrelevanter Teile wie Bremssysteme, Steuerung und Lenkrad. Hinzukommt die komplette Beleuchtungseinrichtung, ebenso den Sichtbereich und elektrische Systeme. Das gesamte Fahrwerk mit Achsen Rädern und Dämpfern ist genauso Part der Untersuchung wie die tragenden Teile des Karosserieaufbaus, etwa den eingangs erwähnten Schweller.
Schluss ist jedoch erst nach der Vorführung nachträglicher Anbauten und erfolgter Fahrzeugidentifikation. Weiterhin werden die Emissionswerte geprüft, die Plakette für die ASU kommt jedoch in sechseckiger Version aufs vordere Kennzeichnen. Eine andere Emission jedoch ist Lärm, und der kann im Übermaß sehr wohl zur Verweigerung des Prüfsiegels führen. Aufgebohrte Auspufftöpfe oder offene Luftfilter tragen hierzu erfolgreich bei.
Wenige Teile am Auto erfreuen sich weniger Beachtung als die Auspuffanlage. Sie wird von den meisten so hingenommen, wie sie ist. Vielleicht werden Löcher hineingebohrt oder nötigenfalls beseitigt, eventuell wird ein Sportendrohr montiert. Seine großen fünf Minuten erlebt das Abgassystem nur beim Zittern während der ASU.
Wesentliche Aufgabe einer Auspuffanlage ist die Entsorgung der Abgase aus dem Brennraum. Das funktioniert durchaus auch ohne kompliziertes Rohrsystem, ermöglicht aber besonders im Stand, dass die Abgase in die Ansaugluft des Motors und den Fahrzeuginnenraum gelangen, was es zu verhindern gilt. Zudem hat die Auslegung der Anlage großen Einfluss auf den Ladungswechsel und somit auf subjektiv empfundene Motorcharakteristik.
Oft entscheidet die Motorform die Auslegung der Auspuffanlage. So sind mehrflutige Anlagen, in denen alle Komponenten doppelt oder vierfach vorhanden sind, oft bei Motoren mit mehreren Zylinderbänken verbaut. Dies kann jedoch auch bei größeren Reihenmotoren vorkommen. Die Anzahl der sichtbaren Endrohre hat dazu keine Aussagekraft. Die einzelnen Komponenten werden von Rohren verbunden, die entweder durch Schellen oder Schweißnähte fixiert sind.
An die Zylinderköpfe schließen sich die Auspuffkrümmer an, die wegen ihrer Nähe zu Motorhitze und ungekühlten Abgasen anfällig für hitzepannungsbedingte Risse sind. Handelt es sich um ein Fahrzeug mit Turbolader, befindet sich dieser am anderen Ende zwischen Krümmer und Hosenrohr. Das Hosenrohr sammelt mit seinen ‘Beinen’ die einzelnen Stränge des Krümmers auf und vereint sie zu einem Rohr mit größerem Durchmesser. Hier endet auch schwingende Teil der am nicht starr eingebauten Motor verbauten Anlage.
Vor dem Katalysator kommt eine flexible Verbindung zum Hosenrohr. Der Kat selbst regelt in Kombination mit der Lambdasonde die Abgasentgiftung durch chemische Reaktionen in seinem metallbeschichteten Inneren. Hierzu ist eine hohe Mindesttemperatur notwendig, ein Schutzblech auf der Unterseite des Katalysators beugt Abkühlung durch Spritzwasser vor. Dieselfahrzeuge können hier zusätzlich mit einem Partikelfilter ausgestattet sein, der die Rußpartikel sammelt und durch chemische Additive oder Verbrennung weitestgehend neutralisiert. Ab dem Kat ist die Rohranlage vibrationsfrei am Unterboden befestigt.
Dem Katalysator schließt sich der Endschalldämpfer zur Dämmung der Explosionsgeräusche an. In ihm werden gezielt von Trennblechen geteilte Schallwellen durch gegenseitige Überlagerung eliminiert. Dem auch als Endtopf bekannten Teil können weitere Vor- und Mittelschalldämpfer, die in der Regel mit Stahl- oder Mineralfasern gefüllt sind und so den Schallwellenstrom verändern, vorgelagert sein.
Stahl auf Stahl bremst schlecht. Unfallopfer von Straßenbahnen können das bestätigen, und Eisenbahnen tragen nicht ohne Grund Sandstreuer als Haftvermittler in Nähe der Räder. Beim Auto verzögert zwar Gummi auf Asphalt, doch geschieht dies nur korrekt, wenn bei den Bremsen nicht Metalle wegen abgenutzter Bremsbeläge ewig aufeinander herumquietschen.

Bei den bei Autos üblichen Scheiben und Trommelbremsen gibt es mit Radgeschwindigkeit rotierende Metallteile, die Scheiben oder Trommeln. Gegen diese drücken mit Bremsbelegen versehene Bremsklötze bzw. –backen.
Europäische Beläge bestehen aus nicht asbesthaltigen Faserstoffen wie etwa Glas, Kevlar®, Twaron®. Hinzu kommen kommen 10 – 30 % metallische Bestandteile wie Kupfer oder Stahl. Unter Zuhilfenahme von Füllstoffen und temperaturbeständigen Harzen wird diese Mischung auf eine metallene Trägerplatte aufgebracht.
Als Verschleißteile werden statische wie rotierende Teile der Bremsanlage mehrfach im Autozyklus gewechselt. Hierbei gilt es zu beachten, an einer Achse stets beide Bremsklötze bzw. -backen gemeinsam auszutauschen, um einseitiger Bremswirkung vorzubeugen. Kommen neue Scheiben an die Achse, müssen auch neue Klötze montiert werden, da sich die Alten durch Abrieb an die ehemaligen Scheiben angepasst haben.
In der EU sind nur Bremsbeläge der ECE-R-90-Norm für den entsprechenden Wagen zugelassen. Wegen der immensen Wichtigkeit, die diesen Bauteilen zukommt, sollten alle Reparaturen an der Bremsanlage nur von sehr erfahrenen Schraubern oder Fachwerkstätten vorgenommen werden. Schon bei der nächsten Bremsung oder spätestens beim TÜV macht sich hier professionelle Arbeit bezahlt.
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