Das Wechselkennzeichen soll in Deutschland wie in Österreich und der Schweiz das gleichzeitige Halten von zwei Fahrzeugen vereinfachen. Leider ist der Entwurf, der am 1. Juli umgesetzt wird, eine Kompromisslösung.
Ab dem 1. Juli 2012 ist es soweit. Die neuen Wechselkennzeichen werden in Deutschland eingeführt. Mit dieser Regelung können zwei Fahrzeuge auf dasselbe Nummernschild zugelassen werden. Ursprünglich wurde das Kennzeichen eingeführt, um erstens den Umstieg auf die Elektroautos zu vereinfachen, und zweitens den Autobesitzern die Möglichkeit zur Steuerersparnis zu geben. Leider ist das Wechselkennzeichen 2012 in Deutschland nicht mehr so elegant wie ursprünglich geplant. weiterlesen »
Woher nehmen? Stehlen fällt verständlicherweise aus, doch hat auch kaum jemand die meist fünf- oder gar sechsstellige Summe für einen Neuwagen in bar oder auf der Bank des Vertrauens. Gleichermaßen gilt das für die Käuferschaft von Gebrauchtwagen. Hier liegen die die geforderten Preise zwar in der Regel unter den des Neuwagenmarktes. Doch werden hier ebenfalls viele Fahrzeuge ’auf Credo‘ erworben.
Die neuesten Zahlen machen deutlich, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, sich mit Hilfe der Abwrackprämie einen Bonus zum Neuwagenkauf zu sichern, sollte die Bundesregierung das Kontingent nicht aufstocken. Ohne einen Wertvergleich lässt sich aber kaum abschätzen, ob aus dem Boni nicht ein Verlustgeschäft wird. Das renommierteste Mittel dazu ist die altbewährte Schwackeliste.
Gleich zwei Probleme offenbaren sich beim Kaufanreiz der Abwrackprämie. Der Restwert des Autos sollte rausgerechnet werden und der Wertverlust des Neuwagens sollte beachtet werden. Für beide Fälle liefert die Schwackeliste zuverlässige Werte, wenn auch nicht ganz kostenlos.
Besonders gravierend fällt der Wertverlust von Neuwagen in Gewicht. Bis zu 30 Prozent können neue Fahrzeuge in den ersten Jahren nach dem Kaufen an Wert verlieren. Dabei ist es natürlich auch ausschlaggebend, über welche Ausstattungsextras das Fahrzeug verfügt, welche Laufleistung es hat, und natürlich auch, in welchem Zustand das Auto ist. Dies alles kann die Wertstabilität eines Gebrauchtwagens beeinflussen. weiterlesen »
Die deutschen Autoverwerter erleben zur Zeit einen beispiellosen Boom. Dank der Abwrackprämie landen annähernd drei Mal so viele Rostlauben bei den Verwertern wie zuvor. Ob sie sich darüber freuen, ist fraglich. Das Überangebot lässt die Schrottpreise deutlich fallen. Und auch für die Kunden gibt es einiges zu bedenken.
So schön die Abwrackprämie auch klingt, so ein gutes Geschäft ist sie beileibe nicht. Zieht man von jenen 2.500 Euro „Umweltprämie“ den Restwert des Fahrzeuges ab, schmälert sich der Gewinn und kann sich sogar in ein Verlustgeschäft umkehren.
Bevor man die Fahrt zum Verwerter in Angriff nimmt, sollte man sich über den Restwert seines Fahrzeuges informieren. Bei schwierigen Fällen bietet sich ein Gutachten an und auch das Young- und Oldtimerpotential seines Fahrzeuges sollte man überprüfen. weiterlesen »
Es klingt doch wunderbar. Man verschrottet seine alte Mühle und bekommt dann von Staat noch 2500 Euro geschenkt. Dies ist zwar richtig, aber dennoch nicht ganz so rosig, wie es klingt. Denn die Prämie gibt es nur, solange der “Vorrat” reicht.
Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) mahnt daher zur Eile. Die im Konjunkturpaket eingeplanten 1,5 Milliarden Euro sind die absolute Obergrenze, mehr Geld wird es nicht geben.
Die Mittel, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt werden, reichen demnach für maximal 600.000 Prämien. Danach ist Schluss, ansonsten aber spätestens am 31. Dezember, wie die ARD berichtete.
Fachleute gehen davon aus, dass die Abwrackprämie in diesem Jahr den Kauf von rund 300.000 Neuwagen zusätzlich auslösen wird.
Doch wer jetzt glaubt, sofort zum Antrag greifen zu müssen, der irrt. Vorher sollte man den Taschenrechner zur Hand nehmen. Denn so verlockend es auch klingt, der Schein trügt.
Erst einmal gilt diese Regelung nur für Fahrzeuge, die mindestens 10 Jahre alt sind und über eine gültige Zulassung verfügen. Dies trifft in Deutschland nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes auf 16.8 Millionen Pkws zu. Die Konkurrenz ist also groß.
Ein weiteres Manko ist, dass auch “Altwagen” im Gebrauchtwagenhandel noch einen gewissen Wert besitzen. Da aber die Abwrackprämie die anschließende Verschrottung verlangt, fällt der Restwert des Fahrzeuges auf Null. Die Prämie nivelliert sich demnach nach unten.
Dies kann sogar zu Verlustgeschäften führen. Unter Umständen können Gebrauchtwagen durchaus noch einen Verkaufswert erzielen, der die Höhe der Prämie weit übersteigt. Beispielsweise wird ein Passat 1.8, Baujahr 1997, selbst mit 160.000 km Laufleistung, durchaus noch mit 5.900 Euro gehandelt.
Bevor man zur Tat schreitet, sollte man die Sache also einmal durchrechnen. Will man sie dennoch beantragen gilt es , laut “Bild“, auch hier einiges zu beachten.
Das Leasing von Fahrzeugen ist heute so einfach wie der tägliche Spaziergang zum Bäcker. Doch bevor man least oder finanziert, sollte man sich auch über die Verpflichtungen im Klaren sein. Einfach formuliert bedeutet dies, dass ein frühzeitiges Aussteigen aus einem Leasingvertrag sehr teuer wird. weiterlesen »
Der Traumwagen muss nicht immer ein realitätsfremder Gedanke bleiben, erst recht nicht, wenn er schon als Gebrauchtwagen erhältlich. Trotz eines knappen Budgets könnte man mit Hilfe von Gebrauchtwagen-Leasing den Traum dann verwirklichen.
Mittlerweile gibt es so gut wie gar nichts, was man nicht über das Internet kaufen kann. Sogar teurere Anschaffungen wie der Kauf eines Autos werden immer öfter Online abgewickelt. Doch gerade beim Fahrzeugkauf stellt sich die Frage, in wie weit das sinnvoll ist. weiterlesen »
Beobachtet man die Trends der vergangenen Jahre, wird man immer wieder feststellen, dass kaum ein Auto heutzutage noch mit Bargeld bezahlt wird. Stattdessen boomt die Finanzierung mittels Ratenkredite enorm, weshalb auch immer mehr die Online-Finanzierungen in den Fokus der Autokäufer rückt.